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Studiengangkonfigurator

Motivation

Im Dezernat 1 werden an verschiedenen Stellen Informationen zu Studienangeboten, Terminen und Bewerbungsmodalitäten gepflegt. Das betrifft die Bereiche Zentrale Studienberatung (SSZ), Weiterbildung und Master-Service-Zentrum (MSZ). Die Infos liegen in unterschiedlicher Form vor (html, pdf, ...) und auch die Gestaltung ist nicht einheitlich. Dazu kommt noch, dass die einzelnen Informationen primär über die Institutionen zu suchen sind. Das ist Außenstehenden, z.B. Studieninteressenten, oftmals nicht bewusst. Die Web-Struktur in den Bereichen Studium (noch ganz gut), Studenten (zu voll) und Schüler (ist gerade neu gemacht worden) ist überarbeitungswürdig. Zum Teil sind dort zu viele Informationen zu konzentriert und damit unübersichtlich dargestellt.

Ziele des Anwenders

Ziel ist die aggregierte Darstellung von Informationen zu den Studienangeboten der FSU Jena, die den Ratsuchenden interessieren (vgl. Beratungsführer unter http://www.uni-jena.de/Beratungsfuehrer.html). Diese Informationen liegen teilweise bere its in Drittsystemen vor, teilweise werden diese Informationen vom Dezernat 1 erstellt und manuell hinzugefügt.

Daraus erwachsen folgende Aufgaben:

  • Die bisher in unterschiedlichen Formen vorliegenden Infos zu den Studiengängen sollen in eine Datenbank eingepflegt werden. Beim Auslesen sind verschiedene Kombinationen möglich (z.B. alle Fächer mit Latinum, alle Bachelorfächer der Philosophischen Fakultät, ...). Die geplanten Inhaltskategorien der Datenbank sind in einer Excel-Tabelle dargestellt, die bereits vorliegt.
  • Es wird eine Internet-Oberfläche entwickelt, die die Internetnutzer durch die Seiten führt und Auswahlmöglichkeiten anbietet. Diese wird mit professioneller Hilfe entwickelt (Fa. "Kohlhaas und Kohlhaas" aus Weimar).
  • Die Infos aus der Datenbank können in ausdruckbare pdf-Dateien generiert werden, die z.B. am Hochschulinformationstag bzw. im SSZ genutzt werden (ersetzt die alte Loseblattsammlung "Studiengänge", die bisher nur als word oder pdf vorliegt).
  • Davon nicht erfasste Informationen bleiben wie bisher als Html oder pdf erhalten.
  • Schnittstellen zu anderen Systemen sind möglich (Friedolin, SOS), aber nicht unbedingt notwendig. Die Hoheit über die Daten soll in den Bereichen verbleiben, es soll keine Dopplung von Informationen geben. Ob die Schnittstellen integriert werden oder ob man dynamisch verlinken kann (Friedolin), soll mit dem zuständigen Fachbereich geklärt werden. Falls man das SOS nicht anbindet, müssen die Studiengänge und Abschlüsse einmal per Hand eingegeben werden.

Nutzen des Anwenders

Ein Mehrwert ergibt sich aus der Vermeidung, statische Informationen, z.B. in Form von PDF-Dateien bereit zu stellen, sondern stattdessen "Informationspakete" aus den hinterlegten Rohdaten zu generieren. Dadurch soll der Umfang der verfügbaren Informationen erhöht und der Pflegeaufwand reduziert werden. Durch eine übersichtlichere Darstellung soll es der Zielgruppe ermöglicht werden, sich schneller und umfangreicher als bisher über die Studienangebote zu informieren.

Zielgruppe

Zielgruppe sind Studieninteressierte sowie Studierende. Anwendungsbeispiele:

  • Information der Studieninteressierten über die Angebote der FSU Jena
  • Gesammelte Darstellung aller relevanten Informationen zu einem Studienangebot (Modulkataloge, Termine, Ansprechpartner)
  • "Studiengangkonfigurator": Über die Eingabe von Interessen und Fähigkeiten des Studieninteressierten wird eine Auswahl passender Studienangebote präsentiert

Systemvoraussetzungen

Die zu entwickelnde Softwarelösung soll sowohl Daten aus Drittsystemen nutzen können sowie die Eingabe weiterer Daten (z.B: Textinformationen, Termine, Links) ermöglichen. Daraus ergeben sich folgende, technische Anforderungen:

  • Möglichkeit des Auslesens von Daten aus Drittsystemen bzw. Möglichkeit des Ansprechens von vorhandenen Schnittstellen
  • Möglichkeit der manuellen Eingabe von Informationen
  • Integration in das egoCMS
  • Ausgabe der Daten in dynamischen Templates, Einbettung in eine HTML-Darstellungsschicht

Ressourcen

Die Nutzung von bereits vorhandenen Daten erfolgt aus den bisher als Quellen identifizierten Systemen Friedolin und HIS-SOS.

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